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Freitag, der 23. März 2007

Huhu!

 

Dieser Tag versprach, anstrengend und niederschlagend zugleich zu verlaufen. Schon seit umgerechnet vier Wochen bangte ich diesem Tag entgegen: dem Tag des dunklen, verhüllten Grauens! Die Sozialwesen-Schulaufgabe stand mir bevor ...

Das vermag euch jetzt lächerlich erscheinen, einer Schulaufgabe mit solch Respekt gegenüberzutreten. Aber meine Sorgen sollten dennoch begründet bleiben, meine Befürchtungen bewahrheiteten sich. Bedauerlicherweise!

 

Da saß ich, bannte mein Antlitz starr auf die tickende Uhr, deren roter Zeiger mich zu verschlingen drohte, und rutschte nervös auf meinem Platz auf und ab. Beunruhigt lies ich meinen Blick aus dem Fenster schweifen, durch das dichte Schneegestöber, bis hin in den gräulich düsteren Himmel, der keinerlei Hoffnungsschimmer zu versprechen schien.

 

1.2 Führen Sie auf, warum heute eine zunehmende Anzahl von Menschen Sozialisationsmängel aufweist.

 

prangte geradezu herausfordernd auf dem Angabenblatt. Vielleicht kennt ihr dieses befremdende Gefühl der Beklemmnis, und wisst weder ein noch aus. Von Fünfundzwanzig Leuten umgeben, und doch hilflos auf sich allein gestellt. Die Feder meines Füllhalters tanzt lodernd über das Papier, versetzt den niedergeschriebenen Worten Bedeutung, haucht ihnen unvorgeahnten Sinn ein. Doch all den guten Vorsätzen zum Trotz: Erziehung und Wertewandel lassen sich nicht aus den schwerelosen Wolken am ergrauten Himmel ablesen.

 

2.4   Zeigen Sie an einem selbstgewählten Beispiel auf, welcher Zusammenhang zwischen der Zugehörigkeit zu einer Randgruppe und zur Einstellung zu Kriminalität besteht.


 Woher soll ich das denn wissen? – schoss es mir unwillkürlich durch den Kopf. Für den Bruchteil einer Sekunde rang ich nach Atem, denn mein Lehrer verkündete mit Nachdruck, uns würden noch zwei Minuten bleiben, um die Gedankengänge zu vollenden und schriftlich festzuhalten. Arglos überflog ich meine Aufzeichnungen und gestand mir stillschweigend ein, dass ich wohl versagt hatte. Zwei vollständige Aufgaben blieben sich selbst überlassen und unbeantwortet offen, doch diese 120 Sekunden vermochten mir nicht auszureichen. Resignierend überreichte ich meine Schulaufgabe dem Lehrer, der unbeirrt die Blätter meiner Mitschüler und Leidensgenossen einsog. Rasch tauschte ich einen fragenden Blick mit meiner besten Freundin aus, um sicherzugehen, dass es ihr während der Arbeit besser ergangen war, als meiner selbst. Zu meiner Enttäuschung schüttelte sie jedoch niedergeschlagen den Kopf und wich meinen durchdringenden Blicken aus ...
Kaum zu Hause angelangt, lies ich mich auf mein Bett sinken, nahm die Gitarre vom Sockel und spielte mir die verbitterte Enttäuschung von der Seele. Mit jeder Note, die erklang, mit jeder Seite, die diese bedrückende Stille erfüllte, ging es mir besser.
 
Nun tippe ich diese Zeilen am Computer und frage mich, worin der Sinn der verstrichenen Stunden verborgen liegt ... !? Offenbar, um zu realisieren, dass das Leben auch Fragen bereithält, derer wir nicht gewappnet sind. Wie dem auch sei, ich stürze mich mit erhobenen Haupt und gespreizten Flügeln ins Wochenende und genieße meine stressfreie, entspannende Zeit zum Chilln.
 
Ich hab euch sehr lieb!


23.3.07 16:29
 


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