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Sonntag, der 25. März 2007 - Oder: Der Tag, an dem ich meinen treusten Freund verlor ...

Hallo ihr Lieben!

Dies vermag der wohl traurigste Tag meines, doch recht kurzen, Lebens zu sein. Als ich heute Morgen erwachte, schlaftrunken zum Frühstückstisch wankte und meine erste Mahlzeit einnahm, fiel mir nichts ungewöhnliches auf. Doch im Laufe der heranrückenden Stunden warf ich immer wieder beunruhigte Blicke zu meinem besorgniserregend dreinblickenden Meerschweinchen, Elvis.

Müde, lustlos und schmerzerfüllt saß er mit gesenktem Kopf in seinem Käfig, beobachtete vorüberziehende Umrisse meiner Gestalt verstohlen aus den Augenwinkeln und verweigerte unerbittlich jede Mahlzeit. Schon als ich ihn aus seiner Behausung hob und liebevoll an mich schmiegte, wurde mir bewusst, dass wir hiermit unseren letzten gemeinsamen Weg beschreiten würden. Panisch wandte ich mich an meine Eltern, die ihn angsterfüllt musterten. Sogleich wählte mein Pa die Nummer der Tierarztklinik, um einen Termin zu vereinbaren. Meine Ma wies mir an, mir eine Jacke und Schuhe überzuziehen, da ich wie in Trance kaum zu reagieren vermochte.

Benommen lies ich mir mein süßes Meerschweinchen abnehmen und stolperte verzweifelt ins Bad. Noch während ich mir einen dicken Pulli überstreifen wollte, rief mich meine Mama, und ihre Worte trafen mich mit kalter, eisiger Wucht: „Nathalie, er ist friedlich eingeschlafen, er ist tot.“

Ich versuche mir momentan zusehendst, diesen Augenblick in Erinnerung zu rufen, doch ich kann diesen unbeschreiblich grausam qualvollen Schmerz nicht in Worte fassen, der mich umrannte. Vor meinem geistigen Auge liefen zahlreiche Bilder ab, Bilder, derer meinen kleinen Elvis und mich abbildeten.

Wenige Minuten später geleitete mich mein Papa des Weges und fuhr mich in ein kleines, abgelegenes Waldstück, in dem ich Elvis beisetzen durfte. Zuvor hatte ich ihn in ein schwarzes Tuch gehüllt, in das feine, bunte Blumen eingewoben worden waren. Ich lies ihn langsam auf die Erde nieder, sprach ihm leise aus, wie sehr ich ihn lieb habe und erzählte ihm in Gedanken, wo er in Frieden ruhen würde.

Goldene Sonnenstrahlen fielen durch das dichte Baumdickicht, als mein Pa und ich dem Waldpfad zum Auto zurückfolgten ...

 

 

Leb wohl, mein kleiner Freund!

25.3.07 21:56
 


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Conny (26.3.07 15:33)
Hallo Mausi...

Dein Text über Elvis ist sehr schön geworden.. Du hast es recht gut geschafft deine Trauer in Worte (soweit dies möglich ist) zu fassen.

Ich hab dich lieb und werde in Zukunft noch besser auf dich aufpassen...

Du weißt ja.. ER ist nicht weg.. Er sitzt dort oben und guckt..
"Der Tod ist nur ein Wandel der Welten.."
"Unsere Toten sind nicht tot.. Nur wenn wir sie vergessen..."

Bis dahin Mausi...
Elvis, wir werden dich nicht vergessen..

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