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Tagebuch

Ein seichter Aufwind kündigt sich an! Oder: Sonntag, der 20. Mai 2007

Hey ihr Lieben!

 

Nun ist ja doch einige Zeit verstrichen, Monate an uns vorüber gezogen und der ein oder andere Augenblick verwehrt ... es hat sich viel geändert

In wenigen Wochen stehen mir die Abschlussprüfungen bevor; und noch weiß ich weder ein noch aus. Würden nicht diese enormen Selbstzweifel auf mir lasten, erginge es mir sicherlich wesentlich besser. Nicht einmal die heitere Sonne vermag es mich aufzumuntern. Innerlich vom Schatten der Furcht und Bedrängnis geprägt, das Gesicht von Angstfalten zerfurcht ... na ja, wir wollen es nicht übertreiben ... aber allein die bloße Vorstellung an die bedruckten Blätter, deren sich Fragen auflisten, nach unserem Wissen dursten und den ein oder anderen Kandidaten zu verschlingen drohen, zittern mir die ohnehin geschwächten Knie. Im Grunde genommen taumle ich durch die letzten Schulwochen, benommen und niedergeschlagen. Die bisherigen Noten sind alles andere als zufriedenstellend, zumindest in Anbetracht meiner bisherigen Leistungen. Nun denn, ich bin wohl zu strebsam und ehrgeizig. Wie dem auch sei; die Zeit ist bemessen, die Uhr tickt, die Sekunden entrinnen ...

 

Ansonsten ist nicht viel um mich geschehen. Die Schule hat mich förmlich ausgenommen, da verblieb das „Privatleben“, streng genommen, außen vor. Dennoch erfreut es mich, mitteilen zu können, dass nun ein neuer Mitbewohner bei mir haust. Sein Name lautet Fred, er nascht für sein Leben gern Petersilie sowie Fenchel und lässt sich gerne unter dem Kinn kraulen. Ja, hierbei handelt es sich zweifelsohne um ein dreifarbiges Meerschweinchen. Sehr glücklich, nicht mehr alleine in meinem kleinen Reich verweilen zu müssen, fristen wir beide eine angenehme Zeit und lernen gemeinsam – mehr oder minder – auf die Abschlussprüfungen hin. Mit welchen Beschäftigungen und Unternehmungen ich mir darüber hinaus die Zeit vertrieben habe? Da wären zum Einen natürlich meine Freunde, ohne die ich vermutlich im Elend versunken wäre J. Eigentlich erscheint es mir nicht sonderlich wichtig, abends auszugehen und irgendetwas zu unternehmen, sondern viel eher, miteinander Zeit zu verbringen. Im Grunde genommen reichen mir ein gutes Cafè, eine große Tasse köstlichen Kakao und zu meinem Gegenüber ein – wortwörtlich – freundliches Gesicht, das sich mir gerne mitteilen möchte. Und dafür sind Freunde doch schließlich da, oder nicht?! Zum Anderen habe ich sehr viel Zeit mit meiner Familie verbracht, über meine und die ihrige Zukunft philosophiert und prophezeit und mich mental etwas aufbauen lassen. Die vergangenen Monate bargen doch sehr viele Tiefpunkte in meinem Leben. Angefangen vom Tod meines Elvis, darüber hinaus starb der Vater meiner Freundin, die Schulnoten sanken unaufhörlich in den Keller, ich verlor mein bisheriges (Berufs-)Ziel kurzzeitig aus den Augen ... ihr kennt diese Tage sicherlich auch, wenn dieser nicht so verläuft, wie es ursprünglich erdacht war. Bedauerlicherweise haben sich diese in den letzten Wochen angehäuft. Aber jetzt ist endlich, endlich Schluss damit.

 

Mehr ist auch nicht geschehen. Langsam frage ich mich, weshalb ich mich mit meinen innersten Sorgen und Nöten an das Internet wende. Irgendjemand wird das hier lesen, oder eben auch nicht, und er wird sich fragen, was in meinem chaotischen Kopf wohl vorgegangen sein mag, etwas dergleichen blödsinniges zu verfassen. Nennen wir es Zeitvertreib ...

 

Hab euch lieb

20.5.07 23:54


Samstag, der 31. März 2007

Huhu allerseits!

 

 

Als ich erwachte, musterte ich, zugleich verstört und benommen, den Raum. Mattes Sonnenlicht fiel durch das Rollo und tauchte mein Zimmer in glänzend goldenen Schimmer, der kaum der jüngsten Ereignisse zu gedenken vermochte. Verwirrt richtete ich mich auf, mein Blick wanderte durch das Zimmer und blieb auf meinem Kaninchen ruhen, das friedlich auf einem gewaltigen Heuhaufen döste. Da erst realisierte ich, dass sich meine schlimmsten Befürchtungen soeben bewahrheitet hatten: Elvis war wirklich am vergangenen Sonntag verstorben. Diese Stunden schritten nur schwerfällig voran. Meine Ma hatte beschlossen, mich an besagtem Tag von der Schule befreien zu lassen, da ich ohnehin keinen klaren Gedanken fassen, geschweige denn, an irgendeinen belanglos erscheinenden Schulstoff entsinnen konnte. Als es um 12:45 Uhr an der Tür Sturm klingelte, wurde mir bewusst, wie sehr ich meine Freunde in diesem Augenblick brauchte. Mehr als alles andere auf dieser Welt. Und sogleich traten Bine und Conny über die Schwelle. Vermutlich könnt ihr euch bildlich vor Augen führen, wie erleichtert ich über ihre Gesellschaft war.

Am Mittwoch stand mir eine der wichtigsten Prüfungen meines Lebens bevor: der Speaking-Test, der den ersten Teil der Abschlussprüfung für den Englischen Part bilden würde. Mir schwante nichts gutes, als ich den Namensaushang rasch überflog, auf der die Gesprächspartner aufgelistet waren. Denn dort prangte schwarz auf weiß der Name eines Schülers aus meiner Klasse, dessen Ruf ihm vorauseilte: er wendete Worte an, die viele 10. Klässler nicht im Traum anwenden, oder auch nur im Geringsten verstehen würden. Nun denn, es lief besser, als zunächst erwartet. Gut, es lief sehr, sehr gut, was mir auch mein Englischlehrer am darauffolgenden Tag verkündete: 30 von 30 Punkten erlangt! Juhu!!!

Und heute!? Heute begebe ich mich zur Bine, denn die feiert ihre lang ersehnte Geburtstagsparty! Ich bin schon sehr gespannt, wer alles erscheinen wird =o) Und vor allem, wie sie auf unser Geschenk reagieren wird

 

 

Ich hab euch sehr lieb

 

 

P.S.: Elvis, ich hab dich sehr arg lieb! Du wirst niemals in Vergessenheit geraten!

31.3.07 16:26


Sonntag, der 25. März 2007 - Oder: Der Tag, an dem ich meinen treusten Freund verlor ...

Hallo ihr Lieben!

Dies vermag der wohl traurigste Tag meines, doch recht kurzen, Lebens zu sein. Als ich heute Morgen erwachte, schlaftrunken zum Frühstückstisch wankte und meine erste Mahlzeit einnahm, fiel mir nichts ungewöhnliches auf. Doch im Laufe der heranrückenden Stunden warf ich immer wieder beunruhigte Blicke zu meinem besorgniserregend dreinblickenden Meerschweinchen, Elvis.

Müde, lustlos und schmerzerfüllt saß er mit gesenktem Kopf in seinem Käfig, beobachtete vorüberziehende Umrisse meiner Gestalt verstohlen aus den Augenwinkeln und verweigerte unerbittlich jede Mahlzeit. Schon als ich ihn aus seiner Behausung hob und liebevoll an mich schmiegte, wurde mir bewusst, dass wir hiermit unseren letzten gemeinsamen Weg beschreiten würden. Panisch wandte ich mich an meine Eltern, die ihn angsterfüllt musterten. Sogleich wählte mein Pa die Nummer der Tierarztklinik, um einen Termin zu vereinbaren. Meine Ma wies mir an, mir eine Jacke und Schuhe überzuziehen, da ich wie in Trance kaum zu reagieren vermochte.

Benommen lies ich mir mein süßes Meerschweinchen abnehmen und stolperte verzweifelt ins Bad. Noch während ich mir einen dicken Pulli überstreifen wollte, rief mich meine Mama, und ihre Worte trafen mich mit kalter, eisiger Wucht: „Nathalie, er ist friedlich eingeschlafen, er ist tot.“

Ich versuche mir momentan zusehendst, diesen Augenblick in Erinnerung zu rufen, doch ich kann diesen unbeschreiblich grausam qualvollen Schmerz nicht in Worte fassen, der mich umrannte. Vor meinem geistigen Auge liefen zahlreiche Bilder ab, Bilder, derer meinen kleinen Elvis und mich abbildeten.

Wenige Minuten später geleitete mich mein Papa des Weges und fuhr mich in ein kleines, abgelegenes Waldstück, in dem ich Elvis beisetzen durfte. Zuvor hatte ich ihn in ein schwarzes Tuch gehüllt, in das feine, bunte Blumen eingewoben worden waren. Ich lies ihn langsam auf die Erde nieder, sprach ihm leise aus, wie sehr ich ihn lieb habe und erzählte ihm in Gedanken, wo er in Frieden ruhen würde.

Goldene Sonnenstrahlen fielen durch das dichte Baumdickicht, als mein Pa und ich dem Waldpfad zum Auto zurückfolgten ...

 

 

Leb wohl, mein kleiner Freund!

25.3.07 21:56


Freitag, der 23. März 2007

Huhu!

 

Dieser Tag versprach, anstrengend und niederschlagend zugleich zu verlaufen. Schon seit umgerechnet vier Wochen bangte ich diesem Tag entgegen: dem Tag des dunklen, verhüllten Grauens! Die Sozialwesen-Schulaufgabe stand mir bevor ...

Das vermag euch jetzt lächerlich erscheinen, einer Schulaufgabe mit solch Respekt gegenüberzutreten. Aber meine Sorgen sollten dennoch begründet bleiben, meine Befürchtungen bewahrheiteten sich. Bedauerlicherweise!

 

Da saß ich, bannte mein Antlitz starr auf die tickende Uhr, deren roter Zeiger mich zu verschlingen drohte, und rutschte nervös auf meinem Platz auf und ab. Beunruhigt lies ich meinen Blick aus dem Fenster schweifen, durch das dichte Schneegestöber, bis hin in den gräulich düsteren Himmel, der keinerlei Hoffnungsschimmer zu versprechen schien.

 

1.2 Führen Sie auf, warum heute eine zunehmende Anzahl von Menschen Sozialisationsmängel aufweist.

 

prangte geradezu herausfordernd auf dem Angabenblatt. Vielleicht kennt ihr dieses befremdende Gefühl der Beklemmnis, und wisst weder ein noch aus. Von Fünfundzwanzig Leuten umgeben, und doch hilflos auf sich allein gestellt. Die Feder meines Füllhalters tanzt lodernd über das Papier, versetzt den niedergeschriebenen Worten Bedeutung, haucht ihnen unvorgeahnten Sinn ein. Doch all den guten Vorsätzen zum Trotz: Erziehung und Wertewandel lassen sich nicht aus den schwerelosen Wolken am ergrauten Himmel ablesen.

 

2.4   Zeigen Sie an einem selbstgewählten Beispiel auf, welcher Zusammenhang zwischen der Zugehörigkeit zu einer Randgruppe und zur Einstellung zu Kriminalität besteht.


 Woher soll ich das denn wissen? – schoss es mir unwillkürlich durch den Kopf. Für den Bruchteil einer Sekunde rang ich nach Atem, denn mein Lehrer verkündete mit Nachdruck, uns würden noch zwei Minuten bleiben, um die Gedankengänge zu vollenden und schriftlich festzuhalten. Arglos überflog ich meine Aufzeichnungen und gestand mir stillschweigend ein, dass ich wohl versagt hatte. Zwei vollständige Aufgaben blieben sich selbst überlassen und unbeantwortet offen, doch diese 120 Sekunden vermochten mir nicht auszureichen. Resignierend überreichte ich meine Schulaufgabe dem Lehrer, der unbeirrt die Blätter meiner Mitschüler und Leidensgenossen einsog. Rasch tauschte ich einen fragenden Blick mit meiner besten Freundin aus, um sicherzugehen, dass es ihr während der Arbeit besser ergangen war, als meiner selbst. Zu meiner Enttäuschung schüttelte sie jedoch niedergeschlagen den Kopf und wich meinen durchdringenden Blicken aus ...
Kaum zu Hause angelangt, lies ich mich auf mein Bett sinken, nahm die Gitarre vom Sockel und spielte mir die verbitterte Enttäuschung von der Seele. Mit jeder Note, die erklang, mit jeder Seite, die diese bedrückende Stille erfüllte, ging es mir besser.
 
Nun tippe ich diese Zeilen am Computer und frage mich, worin der Sinn der verstrichenen Stunden verborgen liegt ... !? Offenbar, um zu realisieren, dass das Leben auch Fragen bereithält, derer wir nicht gewappnet sind. Wie dem auch sei, ich stürze mich mit erhobenen Haupt und gespreizten Flügeln ins Wochenende und genieße meine stressfreie, entspannende Zeit zum Chilln.
 
Ich hab euch sehr lieb!


23.3.07 16:29


Hey ihr Lieben!

Jetzt habe ich mich doch dazu entschlossen, mir einen eigenen Blogg anzuschaffen. Dass jeden Monat oder sogar jede Woche ein neuer Eintrag erscheint, kann ich euch nicht garantieren. Allerdings verspreche ich, dass ich mir große Mühe geben werde, euch auf dem Laufenden zu halten! Bisher ist mir noch nichts sonderlich spannendes widerfahren, von daher besteht nicht viel Mitteilungsbedarf. Aber abwarten und Tee trinken, was die spannende, mysteriöse Zukunft so mit sich bringen möge ...

Hab euch lieb!

21.3.07 00:42





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